Woran ich mich erinnere,
wenn ich zurück denke

Diese Dokumentation wurde bei meiner Verabschiedung am 01. Februar 2014 gezeigt.

Dieser Film ist ein Rückblick, der auf eigene Worte ganz verzichtet, keine intendierte Botschaft hat und nicht irgendetwas sagen will. Der Filmbeitrag ist eine Auswahl und Zusammenstellung von Dokumenten, Bildern, Filmen, Zitaten, eine Fülle von Erinnerungen und Augenblicken, die 30 Minuten dauert. Die Belege beziehen sich überwiegend auf das Zeitgeschehen im Allgemeinen und das Schloß-Gymnasium im Besonderen. Wenige Bilder skizzieren Abschnitte aus meinem Leben. Alle diese Fragmente sind nicht Teile eines Ganzen, gehören oft nicht zueinander und bilden damit manchmal zufällig die absurde Zufälligkeit ab, aus der sich in einem zeitlichen Neben- und Hintereinander für jeden anders die Wirklichkeit formt und das hinterlässt, was wir Geschichte oder Geschehenes nennen.

Die Dokumentation will nicht die Illusion eines Zusammenhangs vorspielen. Sie behauptet nicht, dass alles irgendwie sinnvoll ist oder alles seine Zeit hat. Sie bestreitet es aber auch nicht. Sie vermeidet den Anschein von Vollständigkeit. Der Fülle von parallelen Ereignissen stehen Momente von Stille und Leere gegenüber, die darauf warten, irgendwie gefüllt zu werden, möglichst in dem sich jeder selbst erinnert und an seine eigenen Erlebnisse zurück denkt.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß an diesen Erinnerungen an eine erfüllte Zeit, die ich in den letzten 17 Jahren mit Ihnen verbringen durfte, liebe Eltern, Schüler und Kollegen! Diese gemeinsamen Jahre und die gute Zusammenarbeit mit Ihnen erfüllt mich mit großer Dankbarkeit - ich werde immer wieder gerne zurück denken...
Ihre Sigrid Belzer