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Vortrag zur Kryptographie

Eine Reise durch die Geschichte der Kryptographie

Das Thema Datensicherheit wird gegenwärtig meist mit den neueren technischen Entwicklungen des Internets verbunden. Angesichts von Hackerangriffen, Abhörskandalen und vielen anderen Formen der Cyber-Kriminalität ist das auch mehr als verständlich.
Und doch beginnt die Geschichte der Sicherung von Daten lange vor dem Internet und auch lange vor dem Computer. Schon im antiken Griechenland und bei den Römern wurden Daten verschlüsselt.
Vor diesem Hintergrund bietet Frau Prof. Dr. Baumeister mit ihrem Vortrag eine faszinierende Erkundung der Kunst der Verschlüsselung von antiken Geheimcodes bis zu hochmodernen Technologien. Berühmte Persönlichkeiten wie Caesar und Alan Turing, die maßgebliche Beiträge in der Geschichte der Kryptographie geleistet haben, werden ebenso thematisiert wie neueste Formen der Verschlüsselung, die für Sicherheit in der digitalen Welt sorgen.
Frau Prof. Dr. Baumeister arbeitet aktuell an der Hochschule des Bundes für Verwaltung in Brühl.

Wann? Freitag, 14.06.2024 um 18 Uhr
Wo? Physik-Hörsaal (Raum 159)

Der Eintritt ist frei.

MINT-Tage für die 9. und 5. Klassen

Im November fanden wieder einmal die MINT-Tage in der Mittelstufe statt. Die 9. Klassen konnten in diesem Jahr zwischen Lego-Robotik, 3D-Druck, Soundwalk und einem Film-Workshop wählen.

Während der drei Tage entstanden z.B. zwei Soundwalks “SCHLOSSWALK I & II”, die mithilfe einer App auf dem Schulgelände „abgewandert“ werden können. Lädt man sich die App Echoes.xyz herunter, kann man die mit GPS-Koordinaten hinterlegten selbst kreierten Sounds anhören.

Im Dezember dann wurden – ebenfalls durch das zdi ermöglicht – an jeweils einem Tag in den 5. Klassen MI(N)Tgemacht. Die Klassen 5a und c programmierten den Lernroboter mBot mit der App Makeblock.

Die Klasse 5b gestaltete mit “Müll” ein Plakat und mit dem Mikrocontroller Makey Makey klärte das sprechende Umweltplakat über die Folgen der Umweltverschmutzung auf. Und in der Klasse 5d wurden Recyclingmaterialien in StopMotion-Filmen zum Leben erweckt.

Das zerbrechliche Paradies – Museum mal anders

Der Gasometer in Oberhausen war ein Industriebau, welcher bis vor einigen Jahrzehnten dem Ruhrgebiet als Gasspeicher diente. Heute lockt der Gasometer, vollständig saniert, mit verschiedenen Ausstellungsangeboten viele Gäste, Touristen, Schülergruppen und Familien an.

Die Industriekulisse zeigt noch bis zum November diesen Jahres die interessante Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ mit anregenden Bildern aus der ganzen Welt. Sie behandeln Themen rund um die Schönheit des Planeten, Naturgewalten und faszinierende Lebenswelten. Ebenso kritisieren die Künstler*innen den Einfluss des Menschen auf die Erde sowie die Zerstörung unseres Planeten durch Abholzung, Landwirtschaft, Treibhauseffekte, fossile Energien und vieles mehr, aber es werden auch innovative Ideen wie z.B. die Begrünung von Häuserfassaden gezeigt.

 

Neben den globalen Themen wird die lokale Geschichte des Gasometers im Ruhrgebiet thematisiert, denn der ehemalige Gasspeicher konnte im Zuge des Strukturwandels, mit Blick auf die Nachhaltigkeit, durch eine erfolgreiche Sanierung zu einem Kulturort umgenutzt werden.

Darüber hinaus werden weitere positive Ereignisse gezeigt, wie beispielsweise das Renaturierungsprojekt der Emscher. Die Emscher ist ein Fluss im Ruhrgebiet, der in den letzten Jahrzehnten von den Menschen als Abwasserkanal genutzt und somit stark verschmutzt wurde. Mit Hilfe eines aufwendigen und kostenintensiven Bauprojektes schaffte man es, die Emscher zu einem sauberen Fluss werden zu lassen. Das Bauprojekt der Emscher verdeutlicht, dass durch den Einsatz der Menschen, die Natur geschützt werden kann und es für den Menschen nicht zu spät ist, zu handeln. Die in der Ausstellung gezeigten Fotografien von Naturkatastrophen, für die der Mensch verantwortlich ist, dienen als Kontrast und fordern die Besucher auf, sich aktiver für unseren Planeten einzusetzen, um die Natur und Artenvielfalt zu schützen.

Des Weiteren besitzt der Gasometer eine Aussichtsplattform, die es den Besuchern ermöglicht, die Stadt Oberhausen aus der Höhe zu betrachten. Zu weiteren Highlights gehört die sogenannte „Erdskulptur“: Eine 20 Meter große Erdkugel in der 100 Meter hohen Kuppel des Gasometers.

Die Biologie- und Erdkundekurse der Q2 erkannten zahlreiche Themen aus dem Unterricht wieder: Globale Verstädterung, Leben in urbanen Ballungszentren, industrielle Landwirtschaft, Klimawandel und den Raubbau an der Natur. Es lässt sich festhalten, dass der Gasometer eine Kombination aus seinem eigenen historischen Erbe und seiner modernen Nutzung als Kunst- und Kulturort verkörpert. Zusammenfassend möchten wir betonen, dass die Exkursion ein voller Erfolg war, da die Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ einen sehr guten Kontrast zwischen Zerbrechlichkeit und Hoffnung darstellt.

Absolut sehenswert!

Ein Bericht von Soufian Ihadian und Toskë Emini (Q2)

Vogelexkursion am 26. Mai

Vogelexkursion mit Fr. Martini & Fr. Marquardt

Weitere Informationen und die Anmeldung finden sich unter folgendem link oder können über den QR-Code auf dem Plakat aufgerufen werden.

Archäologie meets Naturwissenschaften

Warum versammelten sich die Schüler*innen aller naturwissenschaftlichen Leistungskurse (Biologie, Chemie, Physik) am 05.05.2023 in der Aula für einen Vortrag von Prof. Dr. Orwin Dally, dem Leiter des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) in Rom?

Prof. Dally war zu Gast am Schloß-Gymnasium, um in seinem Vortrag die Bedeutung naturwissenschaftlicher Arbeitsmethoden für die Archäologie herauszustellen. Dabei berichtet er als lehrender Professor für klassische Archäologie anschaulich über seine Forschung an Grabungsstätten in Italien, Nordafrika und Südrussland.

Ob es nun um die Datierung von gegenständlichen oder auch menschlichen Funden geht, um die Auffindung von noch tief in der Erde verborgener Fundstätten, um Verwandtschaftsverhältnisse antiker Völkergruppen oder um die Verarbeitung und Auswertung riesiger Datenmengen, immer wieder und immer öfter arbeiten Forscher*innen der Archäologie und der verschiedenen Naturwissenschaften interdisziplinär zusammen.

Es sind Labore, die mit biologischen und chemischen Methoden Datierungen, Essverhalten oder Ortszugehörigkeit bestimmen. Es sind moderne physikalische Hilfsmittel, mit denen archäologische Funde entdeckt und untersucht werden. Mit der Analyse von DNA lassen sich Verwandtschaftsverhältnisse klären und daraus Migrationsbewegungen ableiten. In der Archäoinformatik werden riesige Datenmengen ausgewertet, wodurch größere Zusammenhänge sichtbar werden können.

Nach dem einstündigen Vortrag traf sich eine kleinere Gruppe interessierter Schüler*innen mit Herrn Prof. Dally, um sich noch etwas tiefer gehend mit den wissenschaftliche Arbeits- und Vorgehensweise der modernen Archäologie auseinanderzusetzen und insbesondere die Problematik bei der Anwendung von Methoden und deren Aussagekraft zu diskutieren.

Wir danken Herrn Professor Ortwin Dally, dass er uns Einblicke in eine Arbeits- und Studienwelt geben konnte, in der die unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen gemeinsamen Fragestellungen nachgehen, um so miteinander wissenschaftlich fundierte Einblicke in die Welt unserer Vorfahren zu gewinnen.