ArtNight – 2026 – leider abgesagt
Aus schulorganisatorischen Gründen muss die diesjährige ArtNight leider abgesagt werden.
Wir hoffen auf eine Neuauflage im nächsten Schuljahr.
Aus schulorganisatorischen Gründen muss die diesjährige ArtNight leider abgesagt werden.
Wir hoffen auf eine Neuauflage im nächsten Schuljahr.
Unsere Latein EF-Kursfahrt nach Rom war für uns alle etwas ganz Besonderes und ist uns als wirklich gelungene Reise in Erinnerung geblieben. Schon bei unserer Ankunft waren wir beeindruckt von der Atmosphäre dieser geschichtsträchtigen Stadt.
Besonders spannend war für uns, die Antike einmal nicht nur aus dem Lateinunterricht zu kennen, sondern sie direkt vor Ort zu erleben.
Als wir im Kolosseum standen, konnten wir uns richtig vorstellen, wie dort früher Gladiatorenkämpfe stattgefunden haben und gleichermaßen waren wir begeistert von den Konzepten und der Architektur des doch so durchdachten Gebäudes. Auch das Forum Romanum war für uns ein Highlight, da wir diesen Ort bereits aus dem Lateinunterricht kannten. Es war ein besonderes Gefühl zu wissen, dass hier schon Marcus Tullius Cicero und Gaius Julius Caesar unterwegs waren und wir an jenem Ort stehen, der uns durch diverse Texte und Geschichten doch so vertraut vorkommt.
Ein weiterer beeindruckender Ort war das Pantheon, das heute als Kirche Santa Maria ad Martyres genutzt wird. Besonders die riesige Kuppel und ihre Architektur haben uns sehr fasziniert. Auch die Kunst hat uns begeistert.
Wir haben Decken gesehen, die durch eine Illusion so wirkten, als hätten sie eine echte Kuppel und verschiedenste einzigartig gefertigte Deckengemälde der vatikanischen Museen erstreckten sich nahezu ins Unendliche. Unabhängig davon, wohin man seinen Blick gewendet hat, stand man vor einem unfassbaren Gemälde, was uns sowohl in Sachen Größe als auch in Sachen Handwerk überzeugen konnte und wir so nie vergessen werden. Außerdem haben wir eine Ausstellung mit Skulpturen von Gian Lorenzo Bernini besucht, die uns durch ihre Detailgenauigkeit und Ausdrucksstärke beeindruckt haben.
Natürlich durfte auch der Petersdom nicht fehlen. Sprachlos standen wir vor den riesigen Portalen, welche uns den Eintritt in die größte Kirche der Welt gewährten und sind noch immer begeistert von der Größe und der Schönheit des innen fast vollständig goldenen Petersdoms und den unzähligen, detailreich gefertigten Mosaiken, die diesen Raum erstrahlen lassen. Der Aufstieg auf die Kuppel mit seinen 551 Stufen war zwar anstrengend, aber der Ausblick hat sich absolut gelohnt. Wir konnten über die Vatikanstadt, ganz Rom und sogar bis zu den Albaner Berge schauen und alle zuvor besuchten Sehenswürdigkeiten auf einmal betrachten.
Das Wetter spielte uns ungemein in die Karten, denn durch die Wärme, den beständigen Sonnenschein sowie den wolkenfreien blauen Himmel konnten wir die Zeit dort vollumfänglich genießen und in ein sommerliches Gefühl einsteigen.
Insgesamt war die Kursfahrt für uns eine tolle Mischung aus Lernen und Erleben. Wir haben viel Neues gesehen, gemeinsam viel Zeit verbracht und die Stadt erkundet, weshalb die Reise in die „Ewige Stadt“ uns auf ewig in Erinnerung bleiben wird.
Liv-Solveig Hecker EF
Seit dem Schulhalbjahreswechsel 2025/2026 erproben wir mit der Jahrgangsstufe 6 das Drehtürmodell als Baustein unserer Begabtenförderung und damit der individuellen Förderung am Schloss-Gymnasium.
Das Drehtürmodell ist eine Form des Enrichments in der Begabtenförderung: Schülerinnen und Schüler verlassen für einen fest vereinbarten Zeitraum den regulären Unterricht („gehen durch die Drehtür“), um an besonderen Lernaufgaben zu arbeiten, und kehren anschließend wieder in ihre Lerngruppe zurück. So entsteht Raum für interessengeleitetes, selbstständiges und vertiefendes Lernen – ohne die Anbindung an die Klasse zu verlieren.
Zum Schulhalbjahreswechsel 2025/2026 ist das Drehtürmodell mit der Jahrgangsstufe 6 gestartet. Es eröffnet Lernenden die Möglichkeit, eigene Stärken und Interessen sichtbar zu machen und weiterzuentwickeln. Während der „Drehtür-Zeit“ arbeiten die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler an selbst gewählten Projekten – parallel zum regulären Unterricht.
Bevor die Schülerinnen und Schüler eigenständig an ihren Projekten arbeiten, durchlaufen sie eine vorbereitende Phase. Diese dauert ein halbes Jahr und umfasst ein Treffen pro Monat. Unter dem Rahmenthema „Wer hat Mr. Bean entführt?“ lernen die Teilnehmenden schrittweise, wie projektartiges Arbeiten gelingt: Sie planen Vorgehensweisen, dokumentieren Ergebnisse und präsentieren Zwischenschritte. Dabei wird auch praktisch geforscht – zum Beispiel werden Fingerabdrücke mit Grafitpulver sichtbar gemacht oder Fußspuren gesucht und ausgewertet.
Im eigentlichen Drehtürmodell wählen die Schülerinnen und Schüler ein Thema, das sie besonders interessiert, formulieren eine Fragestellung und setzen diese in einem Projekt um. Sie arbeiten eigenständig, in Partner- oder Kleingruppen und werden dabei von einer betreuenden Lehrkraft begleitet. Gleichzeitig bleiben sie für die Inhalte des versäumten Unterrichts verantwortlich: Absprachen mit den Fachlehrkräften und das selbstständige Nacharbeiten sorgen dafür, dass die „Drehtür“ ein Gewinn ist – sowohl für die Projektarbeit als auch für den regulären Lernweg.
Erste Ergebnisse sind bereits sichtbar: Die Fotos zeigen unsere Schülerinnen und Schüler, wie sie in der Vorbereitungsphase und in ihren Projekten arbeiten.
Gibbons, die kleinen Menschenaffen aus Südostasien, zählen zu den beeindruckendsten Kommunikationstalenten im Tierreich – und dennoch stehen sie selten im Fokus von Forschung und Öffentlichkeit. Dabei haben neuere Studien gezeigt: Diese Primaten können nicht nur kunstvoll singen, sondern bewegen sich auch rhythmisch – sie „tanzen“. Doch wie genau funktioniert diese außergewöhnliche Form der Verständigung, und warum hat sie sich entwickelt?
Diesen spannenden Fragen widmet sich der Vortrag des Zoologen Dr. Kai Caspar, der Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse und die verblüffenden Fähigkeiten dieser Tiere gibt.
Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten – ein Abend für alle, die neugierig auf die Geheimnisse der Tierwelt sind.
Am 24. März war es wieder so weit: Die Magic-AG des Schloß-Gymnasiums lud gleich zu drei spannenden Turnieren ein und verwandelte die Schule erneut in eine Arena für Strategie, Kreativität und jede Menge Spielspaß.
Seit eineinhalb Jahren erfreut sich die AG großer Beliebtheit. Jeden Freitag treffen sich Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgangsstufen, um gemeinsam Decks zu bauen, Taktiken zu entwickeln und sich im Spiel zu messen. Dabei stehen nicht nur das Gewinnen, sondern vor allem der Austausch, das gemeinsame Lernen und die Freude am Spiel im Mittelpunkt.
Das Besondere an diesem Turniertag: Aufgrund der großen Teilnehmerzahl und der unterschiedlichen Erfahrungsstufen wurden gleich drei Turniere parallel ausgetragen. Insgesamt nahmen 31 Schülerinnen und Schüler teil. So konnten sowohl erfahrene Spieler als auch Einsteiger unter passenden Bedingungen antreten und ihr Können unter Beweis stellen. Unterschiedlichste Deckstrategien, kreative Spielweisen und spannende Duelle sorgten für abwechslungsreiche und packende Partien.
Wie bereits bei den vergangenen Turnieren zeigte sich auch diesmal die große Motivation der Teilnehmenden. Mit viel Ehrgeiz, aber stets fair und respektvoll, traten die Spielerinnen und Spieler gegeneinander an. Unterstützt wurden sie dabei von den AG-Lehrkräften Herrn Keufner und Herrn Peitzmann, die den Ablauf organisierten und bei Fragen jederzeit zur Seite standen.
Ein besonderes Highlight stellte zudem die Ausgabe einer sogenannten „Promokarte“ dar: Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhielt eine exklusive Karte, die das Schloß-Gymnasium zeigt. Solche Promokarten werden üblicherweise auch bei offiziellen Magic-Turnieren vergeben und machten das Event für alle Beteiligten zu einem ganz besonderen Erlebnis.
Am Ende des Tages konnten sich die vorderen Plätze der jeweiligen Turniere über ihre Erfolge und Preise freuen. Doch auch alle anderen Teilnehmenden gingen zufrieden nach Hause – denn im Vordergrund stand das gemeinsame Spielerlebnis.
Die Magic-AG zeigt damit einmal mehr, wie Schule über den Unterricht hinaus begeistern kann: durch Gemeinschaft, Kreativität und die Freude am gemeinsamen Hobby. Weitere Turniere sind bereits in Planung – neue Gesichter sind dort und in der AG jederzeit herzlich willkommen.
Die Anreise erfolgte mit dem Flugzeug und einem anschließenden Transfer zum Zielort. Nach der späten Ankunft ließen die Schüler*innen sowie die beiden Lehrkräften den ersten Abend in entspannter Atmosphäre bei einem gemeinsamen Pizzaessen ausklingen. Dabei war die Vorfreude auf die kommenden Tage und die bevorstehenden Erlebnisse bereits deutlich spürbar.
Zu Beginn der Woche wurde die Gruppe herzlich von der italienischen Schule empfangen. Nach einer Führung durch das Schulgebäude bekam die Gruppe einen ersten Einblick in den dortigen Schulalltag. Anschließend nahmen sie am Unterricht, unter anderem in den Fächern Deutsch und Tourismus, teil. Am Nachmittag standen Besichtigungen zweier bedeutender Gebäude auf dem Programm, bei denen insbesondere der Zusammenhang zwischen Architektur und demokratischen Werten thematisiert wurde.
Am Dienstag reiste die Gruppe mit dem Zug nach Venedig. Dort besuchten sie zentrale Sehenswürdigkeiten rund um den Markusplatz und erhielten unter anderem Führungen, in der Markusbasilika, dem Markusmuseum, der Biblioteca Marciana sowie der Gallerie dell’accademia, wodurch sie Einblicke in die Geschichte der Stadt gewinnen konnten. Eine lustige Bootsfahrt durch die Kanäle von Venedig sowie ein gemeinsames italienisches Abendessen rundeten den Tag ab.
Am Mittwoch stand nach einer weiteren Unterrichtsstunde in der Schule eine Fahrt nach Verona auf dem Programm. Dort erhielten die Schüler*innen im Rahmen einer Stadtführung Einblicke in die Geschichte und Bedeutung der Stadt und konnten zudem einen Ausblick über Verona genießen, bevor es am Abend zurück nach Vicenza ging.
Am darauffolgenden Tag arbeiteten die Schüler*innen zunächst in kleinen Gruppen an ihrem Projekt, bei dem ein zuvor besichtigtes Gebäude im Hinblick auf demokratische Aspekte analysiert wurde. Anschließend folgte eine Stadtführung durch Vicenza, bevor es weiter nach Padua ging, wo ebenfalls bedeutende Sehenswürdigkeiten besichtigt wurden. Am Abend ließ die Gruppe den letzten gemeinsamen Tag bei einem köstlichen italienischen Essen mit Gerichten wie Pizza, Pasta und Tiramisu ausklingen.
Am letzten Tag präsentierten die Schüler*innen zunächst ihre Projektergebnisse und stellten zudem den anderen Schüler*innen unsere Schule vor, bevor sie sich verabschiedeten und die Rückreise antraten.
Unsere Highlights waren definitiv die Bootstour durch Venedig mit den Giovannis, bei der wir über die Adige mit viel Gesang und Lachen gefahren sind und eine kleine Wanderung zum Castel San Pietro in Verona mit einer atemberaubenden Aussicht und Blick auf die untergehende Sonne. Außerdem war es sehr interessant das italienische Schulsystem und neue Menschen aus einer anderen Kultur kennenzulernen. Unter anderem natürlich auch das Essen: wir haben die italienische Küche sehr genossen und werden diese kulinarischen Spezialitäten vermissen!
Zusammenfassend sind wir alle sehr dankbar, die Möglichkeit gehabt zu haben, an der Fahrt teilzunehmen. Es war eine wunderschöne Erfahrung mit vielen neuen Erkenntnissen, die wir definitiv jedem weiterempfehlen würden!