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Frühling lässt sein blaues Band…

Frühblüher im Schlosspark

Bei strahlendem Sonnenschein machte sich die 8b am 18. März auf den Weg in den englischen Garten des Schlossparks. Perfekte Bedingungen – Frühblüher zeigen sich genau jetzt und diese Pracht ist leider nur von kurzer Dauer.

Ausgerüstet mit einer Karte und schwarz-weiß Abbildungen ging es zuerst auf Entdeckungstour: Acht verschiedene Pflanzen (darunter Veilchen und Blaustern) mussten gefunden werden und dank genauer Standortangaben wurde aus dem Spaziergang eine kleine „Schatzsuche“.

Schließlich wurde in 3er-Teams jeweils eine Art genauer unter die Lupe genommen. Mit Hilfe von Zusatzinfos mussten Fragen zu den Pflanzen beantwortet werden – von Besonderheiten bis zu Lebensraum und Aussehen.

Als Gemeinsamkeit der Frühblüher wurde erkannt, dass sie alle Speicherorgane besitzen. So können sie früh im Jahr Blüten und Früchte bilden, bevor die Bäume Blätter tragen.

Und als Fazit der kleinen Exkursion war sich die 8b einig:

Lernen macht so doppelt Spaß. ☀️🌷🌱🔍📄✏️

Geschichte erfahren – Jahrgang 9 besucht den Internationalen Platz Vogelsang im Nationalpark Eifel

Am 26. Februar 2026 haben wir als Jahrgangsstufe 9 den historischen Ort IP („Internationaler Platz“) Vogelsang in der Eifel besucht.

Der Besuch in Vogelsang half uns mehr über die Geschichte des Nationalsozialismus zu lernen. Wir haben erfahren, dass die Anlage früher eine NS-Ordensburg war, in welcher junge Männer nach der nationalsozialistischen Ideologie ausgebildet wurden (Adolf-Hitler-Schule). Der Besuch hat uns gezeigt, wie gefährlich extremistische Ideologien sein können und warum man aus der Geschichte lernen muss.

Diese Exkursion passte zum einen gut in unseren Deutschunterricht (Roman: „Jugend ohne Gott“: Erziehung im 3. Reich), aber auch generell ist es wichtig, dass wir über diese und ähnliche Themen aufgeklärt werden, um die Geschichte besser verstehen zu können.

Delzhin Hussein, 9b

WDR Lokalzeit – Interview mit Schülern der Jahrgangsstufe 9

Besuch aus Barcelona: Erasmus+ Projekt zum Thema KI

In der ersten Märzwoche begrüßte das Schloß-Gymnasium Benrath 11 Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrkräfte unserer Partnerschule Institut Quatre Cantons de Poblenou aus Barcelona. Im Rahmen des Erasmus+-Projekts arbeiteten sie gemeinsam mit einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern des Schloß-Gymnasiums zum Thema Künstliche Intelligenz.

Im Mittelpunkt der Woche stand die Frage, welche Chancen und Risiken KI für Lernen, Schule und die zukünftige Arbeitswelt mit sich bringt. Dazu gehörten Fachinput zur Rolle von KI in der Arbeitswelt durch Dr. Gustav Bösehans vom Institut für angewandte Arbeitswissenschaft sowie ein Workshop zu Grundlagen, Ethik und möglichen Verzerrungen von KI-Systemen.

Während der Projektarbeit setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit Fragen auseinander wie: Welche Vorteile bietet KI beim Lernen? Welche Risiken entstehen durch den Einsatz von KI in Schule und Gesellschaft? Und wie kann KI verantwortungsvoll genutzt werden?

Als Ergebnis gestalteten die Teilnehmenden „Talking Posters“, sprechende Poster, die auf Berührung reagieren und gesprochene Aussagen wiedergeben. Die Schülerinnen und Schüler formulierten dafür Meinungen, Fragen und kritische Perspektiven zur Rolle von KI beim Lernen.

Ergänzt wurde das Programm durch kulturelle Aktivitäten, darunter eine Führung durch Schloss Benrath, ein Ausflug nach Köln mit Besuch des Kölner Doms sowie gemeinsame musikalische Workshops.

Der Gegenbesuch unserer Schülerinnen und Schüler in Barcelona findet im April statt. Dort wird die Zusammenarbeit im Erasmus+-Projekt fortgesetzt und sich unter anderem mit dem Thema Fake News beschäftigt.

Historische Stadtentwicklung – am Beispiel der Fahrrad- und Studentenstadt Münster

Am 28. Januar 2026 unternahmen wir im Rahmen des Q1 Erdkunde-Leistungskurses von Frau Xander eine Stadtexkursion durch die Fahrrad- und Studentenstadt Münster, um die historische Stadtentwicklung der Stadt vor Ort zu untersuchen. Unsere Exkursion begann am Hauptbahnhof Münster, von wo aus wir uns zu Fuß auf eine etwa 6 km lange Route  begaben.

Unser erster Weg führte uns in Richtung Stadtmuseum (1). Auf diesem Weg überquerten wir zum ersten Mal die Promenade, welche den historischen Stadtkern umschließt. Sie ist heute dort, wo bis ca. 1770 die mittelalterliche Stadtmauer stand. Im Stadtmuseum Münster beschäftigten wir uns näher mit der Stadtgeschichte und den Stadtstrukturen. Diese lassen sich anhand der anschaulichen Modelle einfach nachvollziehen. Spannend war zu sehen, wie sich Münster im Mittelalter entwickelte.  Nach vielen interessanten Einblicken in die Geschichte von Münster führte uns der Weg zum Prinzipalmarkt (2). Die Giebelhäuser spielten früher eine große Rolle, denn sie hatten eine große Bedeutung für den Handel in der Hansestadt.

Unser Weg führte uns nach einer Mittagspause über den Prinzipalmarkt zum Domplatz und dem St. Paulus-Dom (3), dem religiösen Wahrzeichen der Stadt. Auf dem Domplatz fand der Wochenmarkt statt, welcher eine Vielfalt an lokalen und regionalen Lebensmitteln anbietet.

Im weiteren Verlauf erreichten wir das Schloss Münster und das Gelände der Universität (4). Die Universität hat eine hohe Stellung für die Stadt, da heute über 60.000 Studierende in der Stadt leben, um an der Universität ihren Abschluss zu machen.

Nach einem längeren Weg über die Promenade erreichten wir den Aasee (5). Ein künstlich angelegter See, welcher als ein Naherholungsgebiet für die Stadt genutzt wird. Außerdem dient er Münster als Hochwasserschutz. An diesem Punkt haben wir uns auch mit den vielen Fahrradfahrern in Münster beschäftigt. Die Straßen von Münster werden immer mehr nach den Fahrradfahrern ausgerichtet. Zum Abschluss unserer Route gingen wir in den Stadthafen (6), der heute als Kreativkai bekannt ist. Das ehemalige Industrie- und Hafengebiet wurde in den letzten Jahren umgestaltet und ist nun ein modernes Viertel mit vielen gastronomischen Angeboten.

Insgesamt ermöglichte uns die Stadtexkursion, die historische Stadtentwicklung Münsters nachzuvollziehen. Durch die verschiedenen Stationen konnten wir als Gruppe erkennen, wie sich die Stadt von ihren mittelalterlichen Strukturen über den 2. Weltkrieg bis hin zu einer modernen, studentisch geprägten und fahrradfreundlichen Stadt entwickelt hat. Der direkte Vergleich von Vergangenheit und Gegenwart half uns dabei, die im Unterricht erlernten Inhalte besser zu verstehen und die Bedeutung von Stadtplanung und nachhaltiger Entwicklung zu erkennen.

Das Schloß-Gymnasium ist Stadtmeister im Schach in der Wettkampfklasse III

Am 22. Januar fanden die Stadtmeisterschaften der Schulen im Schach statt. Wir fuhren mit drei Mannschaften und 15 Schülern aus den Klassen 5 bis Q1 frohgemut zum ausrichtenden Humboldt-Gymnasium. Unsere ganz jungen Spieler aus der Wettkampfklasse (WK) IV und die älteren aus der WK II schlugen sich achtbar, blieben aber unter den insgesamt gut 20 Mannschaften ohne Titelerfolg. Unsere WK III – also die Klassen 7 bis 9 – hat dagegen ordentlich abgeräumt: Stadtmeister mit sechs Siegen und einem Remis!

Die Siegermannschaft mit Mark Riebienkov und Alper Özgüc aus der 8b, Rasmus Ficenc und Emil Schalamon aus der 8c sowie Jari Schoell aus der 7c dominierten den Wettbewerb von Anfang an.

Als Lohn winkt nun, neben T-Shirts und Urkunden, die Teilnahme am NRW-Landesfinale Schulschach Ende März.

Wen das motiviert: Die AG findet immer dienstags ab 13:30 Uhr in 2.21 statt, kommt vorbei!

(Bon)